Christian Ditsch - Fotografie

Fotografie

Christian Ditsch ist 1962 in Hamburg geboren.


Angefangen hat seine fotografische Laufbahn in jungen Jahren mit einem Volkshochschulkurs Schwarz-Weiss-Fotografie zu dem sein Vater ihn mitnahm. Später wurden zusammen im Keller Filme und Fotos entwickelt.


Dabei hatten seine Eltern für ihn den Beruf des Maschinenbauers mit anschliessendem Studium geplant. "Junge lern’ was Vernünftiges". Doch es kam wie so oft im Leben anders. 1983 verliess er nach der Lehrzeit die Hansestadt und fand in Berlin seine zweite Heimat, drückte nochmals Lehrbank und arbeitete anschliessend in einer Druckerei.


Ende der achtziger Jahre wurde er Mitglied in einem kollektiv organisierten Kulturprojekt und arbeitete dort bis Anfang der neunziger Jahre. Die Nachtarbeit am Tresen und Kulturevents im Kollektiv mit vierzehn anderen Menschen zu organisieren, dass hatte in diesen Berliner Umbruchzeiten seinen eigenen Reiz.


Nach fast sechs Jahren Rauch- und Bierdunst geschwängerter Luft machte er dann sein nie aus den Augen gelassenes Faible zum Beruf. Zunächst als Bildredakteur in einer Tageszeitung - "auf der anderen Seite". Später dort als fester Fotograf. 1996 schloss er sich der Fotografenagentur version an und arbeitet mit den Fotografen Ralf Maro und Herby Sachs zusammen.


In Berlin und Deutschland arbeitet Christian Ditsch hauptsächlich zu tagespolitischen Themen und fotografiert Veranstaltungsdokumentationen u.a. für das Bundesministerium für Entwicklung und politische Zusammenarbeit (BMZ), InWent und andere Institutionen.
Ein langjähriger Schwerpunkt in seiner fotografischen Arbeit, ist das nie enden Thema Rechtsextremismus und dessen Opfer. Zu diesem Thema erstellte er unter anderem eine Ausstellung in Zürich und war an der Bildgestaltung diverser Publikationen zum Thema beteiligt.


Des weiteren fotografierte er Reportagen im Kosovo, Argentinien, Pakistan, Israel/Palästina und Venezuela.